AUF EINEN BLICK
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LIFT: “Low-Input Farming and Territories – Integrating knowledge for improving ecosystem-based farming” (ID: 770747) ist ein Forschungsprojekt, das im Forschungsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert wird (H2020-EU.3.2.1.1. – Increasing production efficiency and coping with climate change, while ensuring sustainability and resilience”, SFS-29-2017 – Socio-eco-economics – socio-economics in ecological approaches).

Ziel des Projekts ist es, zu untersuchen, wie sozio-ökonomische und politische Faktoren die Entwicklung ökologischer Ansätze in der Landwirtschaft beeinflussen. Zudem sollen Erfolg und Nachhaltigkeit derartiger Ansätze analysiert und bewertet werden, unter Betrachtung unterschiedlicher Bewirtschaftungssysteme, von der Ebene des landwirtschaftlichen Betriebes, über Betriebsgruppen bis hin zur Region.

Kurzbeschreibung: Ökologische Ansätze in der Landwirtschaft stoßen in ganz Europa auf zunehmendes Interesse. Deshalb ist wichtig erfassen, welchen Beitrag diese Ansätze leisten, unter welchen Rahmenbedingungen sie sich umsetzen lassen, und wie vorteilhaft sie von Landwirtinnen und Landwirten gesehen werden. Insbesondere muss untersucht werden, inwieweit ökologische Ansätze die ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe und des ländlichen Raumes fördern und verbessern.

Das zentrale Ziel von LIFT ist es deshalb, mögliche Vorteile der Umstellung auf ökologischen Landbau in der EU zu identifizieren und zu verstehen, wie sozio-ökonomische und politischen Faktoren Umfang, Erfolg und Nachhaltigkeit von ökologischen Ansätzen auf unterschiedlichen Skalen beeinflussen, von der Ebene des Einzelbetriebe bis zur Region.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird LIFT die Determinanten der Einführung ökologischer Ansätze erfassen und ihren Erfolg und ihre Nachhaltigkeit im Vergleich zur eher konventionellen Landwirtschaft bewerten, über verschiedene geografischer Skalen und Betriebssysteme hinweg.

Darüber hinaus wird LIFT innovative private Kooperationsformen und politische Maßnahmen entwickeln, die die Umsetzung ökologischer Ansätze fördern und somit den Erfolg und die Nachhaltigkeit des ländlichen Raums  verbessern können.

Hierzu wird LIFT ein innovatives Konzept zur umfassenden Nachhaltigkeitsbewertung vorschlagen. Es zielt darauf ab, Entwicklungspfade hin zu einer Einführung ökologischer Ansätze zu identifizieren, die eine verbesserte Bereitstellung öffentlicher Güter und Ökosystemleistungen gewährleisten.

Dies wird dadurch erreicht, dass WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam mit Stakeholderinnen und Stakeholdern innovative und praxisrelevante Entscheidungshilfen entwickeln.

Das Projekt wird auch die EU in Politikfeldern mit Bezug zu Landwirtschaft und Umwelt beraten, um letztlich die ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit des ländlichen Systems zu fördern.

Im Projekt werden mindestens dreißig Fallstudien durchgeführt, um so die hohe Bandbreite der europäischen Landwirtschaft in Bezug auf sozio-ökonomische und bio-physikalische Faktoren abzudecken.

Schlagworte:Arbeitsbedingungen, Arbeitsplätzen, Arbeitsproduktivität, Agrarökologie, Agrarökonomie, Agrarstruktur, Betriebswirtschaft, Biologisch-organische Landwirtschaft, Erfolg und Nachhaltigkeit, Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Öffentliche Güter, Ökologischer Landbau, Ökosystemleistungen, Politiken, Multi-Skalen Analyse, Partizipative Ansätze, Verhaltensökonomie.

Koordinator: INRA – Institut National de la Recherche Agronomique (Frankreich).

Konsortium: 17 Partnerinstitutionen aus 12 Ländern der EU: INRA (Frankreich), VetAgro Sup (Frankreich), SRUC (UK), Teagasc (Irland), KU Leuven (Belgium), SLU (Schweden), UNIBO (Italien), BOKU (Austria), UBO (Deutschland), JRC (Belgium), IAE-AR (Romänien), MTA KRTK (Ungarn), IRWiR PAN (Polen), DEMETER (Griechenland), UNIKENT (UK), INRA Transfert S.A. (Frankreich), ECOZEPT Deutschland (Deutschland).

CORDIS: https://cordis.europa.eu/project/rcn/215945_en.html.

Dauer: 48 Monate, 1. Mai 2018 – 30. April 2022.

Budget: 5.000.000 Euro.